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	<title>Soul&#039;s Happiness &#187; Hildibod</title>
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		<title>Neue Generation. Alter Ritus.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 05:59:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für das gläubige Volk waren von all den modernisierenden Reformen innerhalb der Kirche welche dem Zweiten Vatikanischen Konzil folgten, wohl keine offensichtlicher als jene Abänderungen der Liturgie. Latein wurde durch lokale Sprachen ersetzt, Frauen trugen keine Schleier mehr in der Kirche, und Gregorianische Choral, Renaissance Polyphony und alte Hymnen wurde durch zeitgenössische Interpretationen wie etwa [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2204&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für das gläubige Volk waren von all den modernisierenden Reformen innerhalb der Kirche welche dem Zweiten Vatikanischen Konzil folgten, wohl keine offensichtlicher als jene Abänderungen der Liturgie. Latein wurde durch lokale Sprachen ersetzt, Frauen trugen keine Schleier mehr in der Kirche, und Gregorianische Choral, Renaissance Polyphony und alte Hymnen wurde durch zeitgenössische Interpretationen wie etwa den Lobpreisstil ersetzt.</p>
<p>Laut Pater Joseph Kramer, FSSP, Pfarrer der römischen Kirche der Santissima Trinita dei Pellegrini (Allerheiligsten Dreifaltigkeit der Pilger), liegt der Grund für die fortdauernde Anziehungskraft der traditionellen Messe zu einem grossen Teil in der Ästhetik. Klassische liturgische Musik hat einen &#8220;erhebenden, anregenden Effekt. Sie bewegt die Menschen wirklich zum Gebet,&#8221; sagt er. &#8220;Sowohl Gregorianik, als auch Polyphonie heben die Texte der Liturgie hervor. Wenn du sie anhörst, meditierst du über die Worte und verinnerlichst deren Bedeutung.&#8221;<span id="more-2204"></span></p>
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		<title>Kirche und Leute im 3. Jahrhundert</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 17:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildibod</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Liturgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen das letzte Viertel des 3. Jahrhunderts ist die Kirche in der mediterranen Welt ein Teil der Landschaft, wenn nicht sogar Teil des urbanen Establishments, geworden. Die damaligen Christen wurden als eigene Gemeinde, mit ihren eigenen Institutionen und Führern angesehen. Nichtsdestoweniger hing ihre Sicherheit vom Wohlwollen der momentan herrschenden Autoritäten ab. Wie waren unsere Geschwister [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2193&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2195" title="Orante und Eucharistie. Fresko aus Mitte des 3. Jahrhunderts in Katakombe San Callisto" src="http://soulshappiness.files.wordpress.com/2012/04/orante-und-eucharistie.jpg?w=296&h=300" alt="" width="296" height="300" /> Gegen das letzte Viertel des 3. Jahrhunderts ist die Kirche in der mediterranen Welt ein Teil der Landschaft, wenn nicht sogar Teil des urbanen Establishments, geworden. Die damaligen Christen wurden als eigene Gemeinde, mit ihren eigenen Institutionen und Führern angesehen. Nichtsdestoweniger hing ihre Sicherheit vom Wohlwollen der momentan herrschenden Autoritäten ab. Wie waren unsere Geschwister damals organisiert? Wie sahen sie ihre Pflichten gegenüber Gott und ihren Nachbarn? Wie haben sie sich literarisch und künstlerisch ausgedrückt? Und das wichtigste: Was können wir im Jahr 2012 AD von ihnen lernen?</p>
<p><strong>AUTORITÄT UND KIRCHENORDNUNG<br />
</strong></p>
<div>Eine der interessantesten überlebenden Dokumente des späten 3. Jahrhunderts ist der Brief der Synode von Antiochia (268 AD), welcher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Samosata" target="_blank">Paul von Samosata</a> endlich verurteilte. Er wirft Licht auf die Frage der Autorität und Rangordnung. Der Brief erzählt, wie diesem Konzil &#8220;Bischöfe, Presbyter und Diakone der benachbarten Städte und Provinzen beiwohnten&#8221;, und dass es seine Entscheidung &#8220;dem Dionysius und Maximus und allen unseren Gehilfen auf dem Erdkreise, den Bischöfen und Priestern und Diakonen, und der ganzen katholischen Kirche unter dem Himmel&#8221; kundtat [1]. Es sei darauf hingewiesen, dass dieser Brief zuerst an den heiligen Papst Dionysius (260-268 AD) adressiert ist. Doch dazu später mehr.</div>
<div><span id="more-2193"></span>Prüfungen der Orthodoxie befanden sich in gesammelten Dokumenten. Die Glaubensbekenntnisse der Alte Kirche kombinierten die christologischen Bejahungen der Regula fidei mit den formellen Befragung der Konvertiten bei der Taufe. Gegen Mitte des 3. Jahrhunderts hatten viele grosse Gemeinden ihre eigenen Glaubensbekenntnisse. Diese wurden immer häufiger als Orthodoxie-Tests verwendet, wo Abweichung vermutet wurde. So schrieb Origenes diese fantastischen Zeilen in der Vorrede seiner <em>De principiis</em> [2]:</div>
<blockquote><p>Beispiele der erstern Gattung, die nach der apostolischen Lehre als entschieden vorgetragen werden, sind folgende:<br />
Daß Ein Gott sey, der Alles erschaffen und geordnet, und aus dem Nichtseyn Alles in das Daseyn gerufen hat: Gott, der von der ersten Erschaffung und Ordnung der Welt der Gott aller Gerechten war, Adams, Abels, Seths, Enos, Enochs, Noah’s, Sem’s, Abrahams, Isaaks, Jakobs, der zwölf Erzväter, des Moses und der Propheten; und daß dieser Gott in den letzten Tagen, wie er durch seine Propheten vorher verheißen hatte, unsern Herrn, Jesum Christum gesandt habe, zunächst um Israel, dann aber nach der Untreue des israelitischen Volkes auch die Heiden zu berufen. Dieser gerechte Gott und gute Vater unsers Herrn Jesu Christi hat selbst das Gesetz, die Propheten und die Evangelien gegeben, insofern er Gott der Apostel, und des Alten und Neuen Bundes Gott ist.<br />
Daß eben dieser Jesus Christus, der gekommen ist, vor aller Erschaffung aus dem Vater geboren sey. Nachdem er dem Vater bei der Weltschöpfung gedient, hat er in den letzten Tagen sich selbst erniedrigt und ist Mensch geworden im Fleische, obgleich er Gott war, und auch der Menschgewordene blieb, was er als Gott war. Er nahm einen Leib an, dem unserm ähnlich, bloß darin verschieden, daß er von einer Jungfrau und aus dem heiligen Geiste geboren war.<br />
Daß dieser Jesus in Wahrheit geboren worden und gelitten habe, und nicht bloß zum Scheine, sondern in der That eines wirklichen Todes gestorben sey. Denn er ist wahrhaftig von den Todten auferstanden und nach der Auferstehung mit seinen Jüngern umgegangen, und dann erst erhöhet worden.<br />
Zudem hat man dem Vater und Sohn auch noch den heiligen Geist an Ehre und Würde gleichgestellt. [...]<br />
Ferner wird gelehrt: daß die Seele, nachdem sie aus der Welt geschieden, ihr eigenthümliches Wesen und Leben beibehalten und ihrem Verdienste gemäß werde belohnt werden; und zwar soll sie ewiges Leben und Seligkeit erlangen, wenn ihre Handlungen dieses gestatten: oder dem ewigen Feuer und den Strafen anheimfallen, wenn ihrer Sünden Schuld sie dazu verdammt. Daß aber auch eine Zeit der Todtenerweckung erscheinen werde, da eben dieser Körper, der in Verwesung gesäet, unverweslich auferstehen wird (1. Kor. 15, 42.).<br />
Auch das ist nach der Kirchenlehre gewiß, daß jede vernünftige Seele freie Willensbestimmung habe, und in einem Kampfe mit dem Teufel und seinen Dienern und andern feindlichen Mächten begriffen sey, weil diese sie in Sünden verwickeln wollen, wir dagegen uns von dieser Last zu befreien streben. Eine deutliche Folge hievon ist, daß wir nicht einer Nothwendigkeit unterworfen sind, die uns immerhin wider unsern Willen zwänge, Gutes oder Böses zu thun. [...]</p></blockquote>
<p>Scheint mir, als hätten Luther, Zwingli und Calvin niemals einen Blick in diese Vorrede geworfen (Oder doch? Weiss das jemand?).</p>
<p><strong>Rom</strong></p>
<p>Wie der Brief der Synode von Antiochia zeigt, bestand damals schon eine Rangordnung innerhalb der Kirche. Rom wurde sowohl im Westen, als auch im Osten als die höchste Diözese angesehen. Im Westen wurde die Schrift generell wörtlich genommen &#8211; so auch Matthäus 16,18. Der Osten hingegen betrachtete die Schrift aus einem weitaus allegorischeren Blickwinkel und interpretierte an Petri Stelle, &#8220;die Kirche&#8221; oder &#8220;die Gläubigen&#8221;. So schrieb auch Origenes über Matthäus 16,18, dass &#8220;der Fels&#8221; jeder Nachfolger Christi.</p>
<p>In Rom selbst konsolidierte sich die Autorität über die christliche Gemeinde. Dem heilige Papst Fabian (236-250 AD) wird zugesprochen, dass er der Stadt sieben Diakone und sieben Subdiakone zugewiesen hat. Unter Dionyssiu wurde die Stadt in sieben Gemeinden unter deren eigenen Presbytern eingeteilt. Seit Fabian, wurde der Jahrestag der Inthronisation des Papstes mit einem Fest gedacht. Während all diesen Jahren wurden immer neue Katakomben und Kirchen gebaut, so dass man davon ausgeht, dass es gegen Ende des Jahrhunderts in Rom nicht weniger als 40 Kirchen gab! Ausserhalb der Stadtgrenzen hat der Heilige Stuhl Ländereien (<em>fundi</em>) akquiriert.</p>
<p><strong>BISCHÖFE UND KLERUS<br />
</strong></p>
<p><strong></strong>Der Bischof wurde durch den Klerus und mit Zustimmung des Volkes gewählt. Cyprian beschreibt diese Prozedur und erklärt, dass die Würdigkeit des Cornelius durch die zusammengekommenen Bischöfe, alle Mitpriestern und die Stimmen des Volkes attestiert wurde [3]. Einmal im Amt, war die Autorität des Bischofs praktisch unanfechtbar. Er war der Hohepriester (sacerdos in Nordafrika), Nachfolger der Apostel und mit apostolischen Kräften ausgestattet [4].</p>
<p>Neben dem Vorsitz über die Liturgie, der Ordination des Klerus und dem Predigen, war das Leben eines 3. Jahrhunder-Bischofs ein ziemlich geschäftiges. Die Briefe des Dionysius von Alexandria zeigen eine stete Abfolge von Verhandlungen mit Autoritäten, Organisation der Wohlfahrt, theologischer Debatten, Disziplinierungen von fehlgeleiteten Untergebenen, sowie der Beziehung zu anderen Bischofsitzen. Ihre Kirchen wurden zu wichtigen Wohlfahrtsinstitutionen mit Gebäuden und Ländereien, die unterhalten werden mochten.</p>
<p>Papst Cornelius schrieb, dass es seine erste Pflicht war, Gelder aufzutreiben, um den Armen zu helfen. Danach kam die Bewirtung von Reisenden und Flüchtlingen. Ebenso trat die Kirche als Treuhänderin für Witwen ein und kümmerte sich um Waisen. Cyprian verglich die Lage des Klerus mit jener der Leviten des alten Israel. Sie waren ein hervorgehobenes Volk [5]. Sie durften sich nicht weltlichen Geschäften zuwenden und mussten allein auf den Zehnten angewiesen sein. Und so ist es auch in der Kirche gewesen. Monatliche Zahlungen der Gläubigen, welche vielleicht auf dem Zehnten basierten, waren die normale Form des Lohn innerhalb der Kirche.</p>
<p><strong>Liturgie</strong></p>
<p>In griechisch sprechenden Gemeinden scheint sich die Eucharistie innerhalb der ersten Hälfte des Jahrhunderts ziemlich ähnlich zur späteren Form entwickelt zu haben. Origenes schreibt, dass es zwei Teile des Gottesdienstes gab und nahm somit schonmal die &#8220;Messe der Katechumen&#8221; und die &#8220;Messe der Gläubigen&#8221; vorweg. Während diesen Liturgien gab es Gebete und Lesungen, gefolgt von einer sich darauf beziehende Predigt.</p>
<p>Die Predigt markierte das Ende der &#8220;Messe für die Katechumen&#8221;. Diese und die Büsser würden dann den Raum verlassen, die Türen würden geschlossen werden und die Feier der Eucharistie würde beginnen. Hierzu schreibt Cyprian in einem seiner Briefe etwas, das die protestantische Irrlehre des &#8220;Gedächtnismals&#8221; in klaren Worten aufzeigt:</p>
<blockquote><p>Denn wenn Christus Jesus, unser Herr und Gott, selbst der höchste Priester Gottes, des Vaters, ist und sich selber dem Vater als Opfer dargebracht und geboten hat, daß dies zu seinem Gedächtnis geschehe, so vertritt doch sicherlich nur jener Priester in Wahrheit Christi Stelle, der das, was Christus getan hat, nachahmt, und er bringt in der Kirche Gott, dem Vater, ein wahres und vollkommenes Opfer nur dann dar, wenn er es in der Weise tut, wie er sieht, daß Christus selbst es dargebracht hat.</p></blockquote>
<p>Teil der Liturgie, wenn auch nicht der Messe, war das sogenannte Agapemahl. Diese überlebte im Westen noch bis ins 3. Jahrhundert und behielt sogar seinen primitiven Charater eines gemeinschaftlichen Mahls. Tertullian beschreibt, wie alle, reich und arm, mitmachten [6].</p>
<p>Das Busssystem</p>
<p>Vor der Decianischen Verfolgung konzentrierte man sich auf die Fähigkeit der Kirche Götzendienst, Blutvergiessen und Ehebruch zu vergeben. Die Handlungen der Busse leiteten sich von Numeri 19,7 ab und wurde durch Referenzen auf die Prophezeiungen über die letzten Tage (Fasten, Weinen und Klagen; Joel 2,12) gestärkt. Die Büsser wurden somit in Sackleinen gekleidet und unterzogen sich striktem Fasten, bekannter der Öffentlichkeit ihre Sünden, und lagen den Presbytern, um Vergebung bittend, zu Füssen.</p>
<div>&#8212;</div>
<div></div>
<div>[1]   Eusebius von Caesarea, <em>Historia Ecclesiastica</em>, VII.30</div>
<div>[2]   Origenes, <em>De principii</em>, Vorrede 2-8</div>
<div>[3]   Cyprian von Karthago, <em>Briefe</em> LV.8</div>
<div>[4]   Cyprian von Karthago, <em>Briefe</em> XLV.3</div>
<div>[5]   Cyprian von Karthago, <em>Briefe</em> I</div>
<div>[6]   Tertullian, <em>Apologeticum</em> XXXIX</div>
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		<title>Karfreitagsanime</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 09:00:49 +0000</pubDate>
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		<title>Interview mit Abt Martin</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 17:13:24 +0000</pubDate>
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	</item>
		<item>
		<title>Zitat VI</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 17:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildibod</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaftswissenschaft und politische Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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	</item>
		<item>
		<title>Wer ist Vermittlerin des Heils?</title>
		<link>http://soulshappiness.ch/2012/03/04/wer-ist-vermittlerin-des-heils/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 08:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildibod</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Systematische theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frage, die mich in den vergangenen Jahren lange begleitet hat und deren Antwort mich schliesslich zurück zur katholischen und apostolischen Kirche gebracht hat: Wer ist die Vermittlerin des Heils &#8211; allein die Schrift oder die Tradition? Zu allererst zwei Definitionen: Die Schrift allein (Sola scriptura) ist ein Schlagwort der Reformation und beschreibt die Lehre, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2179&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Apostel" src="http://webspace.webring.com/people/up/pharsea/apostles.jpg" alt="" width="220" height="300" />Eine Frage, die mich in den vergangenen Jahren lange begleitet hat und deren Antwort mich schliesslich zurück zur katholischen und apostolischen Kirche gebracht hat: Wer ist die Vermittlerin des Heils &#8211; allein die Schrift oder die Tradition?</p>
<p>Zu allererst zwei Definitionen:</p>
<ul>
<li><em>Die Schrift allein</em> (Sola scriptura) ist ein Schlagwort der Reformation und beschreibt die Lehre, dass die Heilige Schrift die einzige unfehlbare und hinreichende Norm der Kirche für Glaubens- und Doktrinfragen sei. Während die Bibel nicht alles Wissen beinhalte, so besitze sie doch jenes, welches für die Erlösung notwendig sei. Wenn etwas also nicht in der Schrift gefunden werden kann, so sei es für den Gläubigen nicht bindend.</li>
<li>Die <em>Tradition</em> umfasst Überlieferungen, welche die Apostel aus dem Mund Christi oder unter Eingebung des Heiligen Geistes empfangen und in der apostolischen Nachfolge weitergegeben haben. Im 1. Jahrtausend verstand man darunter sowohl, die mündlichen Überlieferungen, als auch das die Evangelien und Briefe, welche das Neue Testament ausmachen &#8211; und natürlich auch das Alte Testament. Diese Definition wurde zur Klärung gegenüber der Reformation während des Konzils von Trient auf die mündlichen Überlieferungen reduziert (daher spricht man seither von Schrift und Tradition). Von der Wortbedeutung her ist <em>Tradition</em> abgeleitet vom lateinischen <em>tradere</em>, was soviel bedeutet wie <em>hindurchreichen</em>.</li>
</ul>
<p><span id="more-2179"></span>Wer ist also nun die Vermittlerin? Mündlicher und schriftliche Überlieferung oder nur die schriftliche? Vor einigen Monaten habe ich bereits ja bereits schon darüber gebloggt. Wer der Artikel noch nicht kennt, möge gern mal reinblicken: <a href="http://soulshappiness.ch/2011/07/27/sola-scriptura-eine-einbildung-die-die-welt-veranderte/" target="_blank">Sola Scriptura &#8211; eine Einbildung die die Welt veränderte</a>.</p>
<p>Nun aber Fakten aus der Heiligen Schrift selbst:</p>
<ul>
<li>Jakobus 1,19 zitiert aus dem Buch Jesus Sirach (enthalten im orthodoxen und katholischen Kanon)</li>
<li><em></em>Jakobus 4,5 zitiert aus einer uns unbekannten Schrift</li>
<li>Judas 1,9 bezieht sich auf eine nicht-kanonische Schrift</li>
<li>Judas 1,14 zitiert aus dem äthiopischen Henochbuch</li>
<li>1. Korinther 5,9 bezieht sich auf einen früheren, nicht mehr erhaltenen Brief Pauli</li>
<li>2. Korinther 2,4 und 7,8-9 bezieht sich auf einen nicht mehr erhaltenen Brief Pauli</li>
<li>Kolosser 4,16 bezieht sich auf den verlorengegangenen Laodizenerbrief</li>
<li>Apostelgeschichte 20,35 zitiert einen mündlich überlieferten Ausspruch Jesu</li>
<li>2. Petrus 2,4 bezieht sich auf das äthiopische Henochbuch</li>
<li>Brief des Polykarp von Smyrna an die Gemeinde in Philippi zitiert aus dem Buch Tobit</li>
<li>Die Schrift macht nirgends die Behauptung, die alleinige Leiter des Glaubens zu sein</li>
<li>Aufruf in der Lehre zu bleiben, die mündlich und schriftlich empfangen wurde:</li>
</ul>
<blockquote><p><em><strong>Wir aber sind es Gott schuldig, allezeit für euch zu danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an zur Errettung erwählt hat in der Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit, wozu er euch berufen hat durch unser Evangelium, damit ihr die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus erlangt. So steht denn nun fest, ihr Brüder, und haltet fest an den Überlieferungen (traditiones), die ihr gelehrt worden seid, sei es durch ein Wort oder durch einen Brief von uns.</strong></em><br />
2. Thessalonicher 2,13-15<br />
<em><strong>Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurückzieht, der unordentlich wandelt und nicht nach der Überlieferung (traditiones), die er von uns empfangen hat.</strong></em><br />
2. Thessalonicher 3,6</p></blockquote>
<ul>
<li>Laut 1. Timotheus 3,14-15 ist die Kirche die Grundfeste der Wahrheit, nicht die Schrift.</li>
</ul>
<p>Kann etwas noch klarer sein?</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://soulshappiness.ch/category/bibel/'>Bibel</a>, <a href='http://soulshappiness.ch/category/kirchengeschichte/'>Kirchengeschichte</a>, <a href='http://soulshappiness.ch/category/systematische-theologie/'>Systematische theologie</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soulshappiness.wordpress.com/2179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soulshappiness.wordpress.com/2179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soulshappiness.wordpress.com/2179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soulshappiness.wordpress.com/2179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soulshappiness.wordpress.com/2179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soulshappiness.wordpress.com/2179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soulshappiness.wordpress.com/2179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soulshappiness.wordpress.com/2179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soulshappiness.wordpress.com/2179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soulshappiness.wordpress.com/2179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soulshappiness.wordpress.com/2179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soulshappiness.wordpress.com/2179/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soulshappiness.wordpress.com/2179/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soulshappiness.wordpress.com/2179/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2179&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das dritte Jahrhundert: Christlicher Platonismus Alexandrias</title>
		<link>http://soulshappiness.ch/2012/02/26/das-dritte-jahrhundert-christlicher-platonismus-alexandrias/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildibod</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im 3. Jahrhundert war der Ketzertaufstreit ein wichtiges Thema innerhalb der Kirche. Dabei ging es darum,wie man mit Christen verfahren sollte, die in einer von der katholischen Kirche getrennten Gemeinschaft getauft wurden und sich anschliessend der katholischen Kirche anschlossen. Sollte nochmals getauft werden oder nicht? Hat das Sakrament von einem Häretiker Gültigkeit oder nicht, und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2170&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Dei Genitrix, Ägypten, 6. Jahrhundert" src="http://03varvara.files.wordpress.com/2011/03/unknown-artist-mother-of-god-st-catherine-monastery-mt-sinai-egypt-6th-century.jpg?w=300&h=456" alt="" width="300" height="456" />Im 3. Jahrhundert war der Ketzertaufstreit ein wichtiges Thema innerhalb der Kirche. Dabei ging es darum,wie man mit Christen verfahren sollte, die in einer von der katholischen Kirche getrennten Gemeinschaft getauft wurden und sich anschliessend der katholischen Kirche anschlossen. Sollte nochmals getauft werden oder nicht? Hat das Sakrament von einem Häretiker Gültigkeit oder nicht, und falls &#8216;ja&#8217;, ab wann hat es dies? Dionysius von Alexandria stand bei diesem Streit zwischen Papst Stephan I. und Cyprian von Karthago. Erster vertrat die Ansicht, dass es nicht auf die taufende Person, sondern auf die trinitarische Taufformel und die rechte Intention ankäme. Cyprian hingegen machte die Gültigkeit der Taufe von der Würdigkeit und Orthodoxie des Taufspenders abhängig.</p>
<p>Dionysius war jedoch weniger mit der Doktrin der Kirche und ihrer weltlichen Gliedschaft beschäftigt, als vielmehr mit der Harmonie und Schönheit des Universums, und innerhalb dessen mit der Weise wie der Mensch die Gemeinschaft mit dem Logos erreichen konnte.</p>
<h4><span id="more-2170"></span>CHRISTLICHE PLATONISTEN</h4>
<p>In all diesen Entwicklungen spielten die christlichen Platonisten Alexandrias eine wichtige Rolle. Für etwa zwei Jahrhunderte oszillierte das Verhältnis zwischen Christentum und Platonismus irgendwo zwischen Anziehung und Abstossung. Schon der jüdische Philosoph Philon und seine Denkschule versuchten bereits in Alexandria eine Synthese zwischen Platonismus und Judentum zu schaffen. Die Gnostiker Basilides und Valentinus hatten im 2. Jahrhundert dasselbe mit der Kirche versucht. Doch sollte dies im Interesse der Orthodoxie erst mit Clemens und Origenes gelingen. Um in Alexandria und grossen Teilen der griechischen Welt Erfolg mit der Verkündigung der frohen Botschaft zu haben, musste diese in platonischen Ausdrücken artikuliert werden.</p>
<p>Die erfolgreiche Annahme dieser platonischen Herausforderung durch Clemens und Origenes wurde im 4. Jahrhundert durch die kappadokischen Väter fortgeführt. Der Platonismus half auch dabei, die Theorie der Kirche-Staat-Beziehungen zu formulieren, auf welchen die Stabilität des Byzantinischen Reiches beruhte. Aber er hatte auch dunkle Seiten. Er schuf einen weiten Graben zwischen dem Glauben der gelehrten und weniger gelehrten Christen des Ostens, zwischen den Theologien der griechischen und der lateinischen Welt, und zwischen der dominaten Theologie Alexandrias und jener des biblisch-gesinnten Antiochiens.</p>
<p><strong>Clemens von Alexandria</strong></p>
<p>Clemens (140-215 AD) war kein systematischer Denker. Seine Schriften und vor allem die <em>Teppiche</em> stellen eine wilde Zusammenstellung von Gedanken dar. Er war allerdings unglaublich belesen, wahrscheinlich noch viel mehr als es Tertullian war. Das war jedoch nicht der Grund, weshalb Clemens mehr als ein Sammler klassischer Texte für den Gebrauch christlicher Apologetik werden sollte. Dieser bestand vielmehr aus zwei Fakten:</p>
<ol>
<li>der Erkenntnis, dass seine Mission werden sollte christliche Wahrheiten auszudrücken, die gelehrte Menschen auf der Suche nach Sinn akzeptieren würden</li>
<li>seinem positiven Ausblick; er glaubte, dass Menschen vernünftig sind.</li>
</ol>
<p>Keinem menschlichen Geschlecht war die Möglichkeit genommen Gott durch nachdenken zu begreifen. Folglich musste die Philosophie gottgegeben sein. Wenn man also auf Clemens und die folgenden Jahrhunderte blickt, kann man schon fast sagen, dass Plato den Weg geebnet hat, dass die Griechen den christlichen Glauben annahmen.</p>
<p>Obwohl Clemens sich wie die Gnostiker an Plato orientierte, trennte sie doch fundamentale Doktrinen. Clemens war strikter Monotheist und sehr kirchenorientiert. Gott war für ihn auch absolut transzendent [1]:</p>
<blockquote><p>Eins aber ist Gott und über das eins hinaus und erhaben über die Einheit (die Monas) selbst.</p></blockquote>
<p>Gott umspanne alle Realität und sei dennoch unendlich grösser, als seine Werke. Er könne jedoch durch seinen Sohn, den Logos, gekannt werden. Dieser reflektiere Gott, während der Geist das von ihm ausgesandte Licht sei. Licht welches die Propheten und Philosophen erleuchte, auf dass sie die Welt durchdringen und Menschen zu Gott bringen.</p>
<p>Die Welt sei von Gott geschaffen und daher gut. Mann und Frau waren im Abbild Gottes geschaffen und trügen daher die Mittel in sich, auf Gott zuzugehen. Es sei also Sache des Individuums, seinen freien Willen richtig zu nutzen [2]:</p>
<blockquote><p>Wer also zuerst seine Leidenschaften gemäßigt und dann Freiheit von Leidenschaften erstrebt hat und zu dem Gutestun gnostischer Vollkommenheit fortgeschritten ist, der ist bereits hier auf Erden &#8220;engelgleich&#8221;.</p></blockquote>
<p>Auch der Körper gehöre zu göttlich geschaffenen Ordnung und sei daher gut. Clemens betonte die Ehe und den moderaten Nutzen von Dingen, die das Leben schöner machen &#8211; wie z.B. Wein.</p>
<blockquote><p>Man darf also das Vermögen, das auch unseren Nächsten nützen kann, nicht wegwerfen; denn es ist ein Besitz, weil es besitzenswert ist, und heißt Vermögen, weil es etwas vermag und nützt und zum Nutzen der Menschen von Gott geschaffen ist. [...] Daher soll man nicht sowohl den Besitz zerstören als vielmehr die Leidenschaften der Seele, die den besseren Gebrauch des Vermögens nicht gestatten, damit der Mensch gut und wacker und dazu fähig werde, den Besitz gut anzuwenden. [3]</p></blockquote>
<p>Diese Aussage steht in krassem Gegensatz zur Ansicht Tertullians. Im damaligen Nordafrika war Vermögen an sich schlecht und ein grosses Hindernis für das christliche Wachstum. Für Clemens hingegen ging es beim Vermögen um die rechte Verwaltung und die Kirche war eine Schule für die Unvollkommenen, wo die Seele für den späteren Aufstieg zu Gott vorbereitet wurde [4].</p>
<p><strong>Origenes</strong></p>
<p>Origenes (185-254 AD) beeinflusste die Richtung des östlichen Christentums. Für ihn war der Sohn &#8220;ein zweiter Gott&#8221;, Mittler zwischen Gott und den göttlichen Mächten, Bildern und Aspekten Gottes. Er war deshalb weniger als Gott selbst, aber stand über allen Geschöpfen, da allein er Gott und seinen Willen kannte [5].</p>
<p>Origenes glaubte an die Bibel, aber seiner Ansicht nach musste man die Bibel so verstehen, dass sie einen zu Gott hinführt &#8211; geistlich. Er fragte wer so dumm sei zu glauben, dass Gott, gleich einem Bauern, ein Paradies östlich von Eden angelegt und darin einen sichtbaren und greifbaren Baum des Lebens gepflanzt hätte, so dass jeder der davon mit seinen leibhaftigen Zähnen gegessen hat ewiges Leben gewinnen würde [6].</p>
<p>Indem er die plantonische Analogie verwendete, dass das Individuum aus Körper, Seele und Geist bestehe, behauptete er auch, dass die Schrift in diesen drei Weisen verstanden werden musste: wörtlich, moralisch und geistlich. Der Christ muss danach streben, durch intensives Denken und Betrachten, zur Essenz der Bedeutung jeder Passage durchzudringen, und so die Geheimnisse zu verstehen, die in jedem Wort Gottes implizit sind. Origenes meinte, dass jedes Wort der Schrift eine Bedeutung hätte, ansonsten wäre es nicht da. Gleichwohl konnte etwas, das nicht in der Heiligen Schrift war, auch nicht Gottes Wort sein.</p>
<p>Seine Auffassung der Eucharistie war folgende: Christus sei in diesem feierlichen Moment geistlich anwesend, so wie er nur in geistlichen und göttlichen Worten verstanden werden könne. Das Gros seiner theologischen Ideen wurde schon in <em>De principiis</em> ausgelegt. Origenes zeigte seinen Zeitgenossen, dass die unbeantworteten Rätsel der Philosophie nur durch das Christentum gelöst werden konnten, und dass &#8211; nachdem man bei dieser Wahrheit angekommen ist &#8211; Verhalten wichtiger sei als Gebote.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>[1]   Clemens von Alexandria, <em>Paedagogus</em> I.8.71</p>
<p>[2]   Clemens von Alexandria, <em>Teppiche</em> VI. XIII.105</p>
<p>[3]   Clemens von Alexandria, <em>Quis dives salvetur?</em> 14</p>
<p>[4]   Clemens von Alexandria, <em>Paedagogus</em> III.98.1</p>
<p>[5]   Origenes, <em>Contra Celsum</em> V.39</p>
<p>[6]   Origenes, De principiis IV.3.1</p>
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			<media:title type="html">Thomas</media:title>
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			<media:title type="html">Dei Genitrix, Ägypten, 6. Jahrhundert</media:title>
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		<title>Taufe, Firmung und Wiedereintritt in die Kirche im Kloster Fahr</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 06:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildibod</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christliches leben]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Glück muss ich meinen Lebensunterhalt nicht mit dem Bloggen verdienen. Ansonsten wäre ich sicher schon lange verhungert &#8211; so selten wie ich hier wiedermal aktiv bin. Und da ich gleich wieder zur Arbeit gehen werde, langt es mir zeitlich nur für einen Copy/Paste Post. Ich wollte schon lange mal den Bericht über den herrlichen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2164&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2166" title="Taufe" src="http://soulshappiness.files.wordpress.com/2012/02/taufe1.jpg?w=300&h=225" alt="" width="300" height="225" />Zum Glück muss ich meinen Lebensunterhalt nicht mit dem Bloggen verdienen. Ansonsten wäre ich sicher schon lange verhungert &#8211; so selten wie ich hier wiedermal aktiv bin. Und da ich gleich wieder zur Arbeit gehen werde, langt es mir zeitlich nur für einen Copy/Paste Post. Ich wollte schon lange mal den Bericht über den herrlichen Abschluss des Glaubenskurses im Kloster Fahr abdrucken. Et voilà: eine Taufe, vier Firmungen und mein Wiedereintritt, dazu fünf Katholiken, die mehr über ihren Glauben lernen wollten und ein Reformierter, der sich bereits im November firmen liess.</p>
<p>Ich bitte meiner Leser schon mal um Entschuldigung und gelobe, dieses Wochenende mal wieder einen eigenen Beitrag zu bringen.</p>
<h4><span id="more-2164"></span>Meine Seele dürstet nach dir</h4>
<p>Zur Eucharistiefeier im Kloster Fahr am vergangenen Sonntag (Anmerkung: besagter Sonntag war schon vor einem Monat) fanden sich sechs Erwachsene ein, um die Taufe zu empfangen, gefirmt zu werden oder ihren Wiedereintritt in die Katholische Kirche zu feiern. Generalvikar Dr. Josef Annen, der die Feier zelebrierte, war überzeugt, dass auch im Himmel grosse Freude sei: „Meine Tochter, mein Sohn, hat sich aufgemacht und hat Heimat gefunden bei Jesus Christus, dem Herrn und Retter.</p>
<p>Aufgemacht hatten sich diese Menschen schon vor einiger Zeit. Ihre Suche nach der Wahrheit führte sie ins Kloster Fahr zu Sr. Marianne Waltert. Dort bietet die Theologin und Ordensschwester im Auftrag des Generalvikariats für die Kantone Zürich und Glarus den mehrteiligen Glaubenskurs „Glauben suchen – Heimat finden“ an. Derselbe Lehrgang findet auch im Zentrum für christliche Spiritualität in Zürich unter der Leitung von Dr. Rudolf Vögele statt. Die Absolventen haben gemäss Kursausschreibung die Möglichkeit, sich in die katholische Kirche aufnehmen zu lassen. Diesen Weg wählten heute eine Taufkandidatin, vier Firmlinge und ein Mann, der wieder in die Kirche eintreten wollte.</p>
<p>Ein bereichernder Kurs</p>
<p>Im Kurs, der im vergangenen November seinen Abschluss fand, nahmen ganz unterschiedliche Menschen teil und auch die Motivation, den Kurs zu besuchen war dementsprechend vielfältig. Ein schon beinahe verschworenes Grüppchen habe sich aus dieser Klasse gebildet, meinte ein Kursteilnehmer. Man habe die Diskussion und das Gespräch untereinander schätzen gelernt und der Austausch habe gefehlt, als während den Sommerferien keine Kurstage angeboten wurden. Die Atmosphäre im Kloster Fahr sei einmalig, war von allen zu hören, und die Kursleiterin überzeuge durch ihre Authentizität: sie lebe, was sie im Kurs vermittle.</p>
<p>Ein Ehepaar &#8211; beides aktive Katholiken &#8211; wollte im Kurs mehr über den Glauben und ihre Kirche erfahren. Diese Erwartung wurde vollumfänglich erfüllt. Sr. Marianne habe sehr gute Kursunterlagen zur Verfügung gestellt und ihr Wissen sei enorm. Dadurch hätten sie viel Neues gelernt. Es sei spannend gewesen, festzustellen, dass alles in der katholischen Kirche seine Bedeutung habe.</p>
<p>Die Kirche zum Anfassen</p>
<p>Der Physiker, der seinen Wiedereintritt feierte, hatte nach dem Austritt aus der Kirche an unterschiedlichen Orten nach Wahrheit gesucht. Sein Weg führte ihn zunächst in eine freikirchliche Organisation. Später war er von Calvin fasziniert und las alles, was er über seine religiösen Vorstellungen finden konnte. Die darauf folgende Auseinandersetzung mit den Kirchenvätern führte ihn jedoch geradewegs wieder zurück in die katholische Kirche. Ihm scheint diese Kirche heute die „wahre“ Kirche zu sein. Er schätze ihre Beständigkeit: „Gottes Wort hat seit zweitausend Jahren Bestand – wie könnte sich da der Glaube wandeln?“, meinte er.</p>
<p>Der ursprünglich reformierte Firmling bezeichnete seinen Weg als regelrechten Spiessrutenlauf. Er habe Ausflüge in die Freikirche gemacht, sei wieder zurück in die reformierte Kirche, habe aber dort keine Heimat finden können. Für ihn sei die katholische Kirche eine Kirche zum „anfassen“, sie sei lebendig und farbig: Eine Kirche, in der er sich wohl fühle.</p>
<p>Eine Kursteilnehmerin erzählte, dass sie in einer Freikirche aufgewachsen sei. Der Glaube sei also immer wichtig gewesen in ihrem Leben. Sie sei allerdings mit der Angst vor Gott gross geworden. Durch eine TV-Dokumentation sei sie auf die katholische Kirche aufmerksam geworden. Im Filmbericht über ein Kloster in England hätten die Mönche eine so grosse Liebe und Sicherheit ausgestrahlt, wie sie es noch nie bei einem gläubigen Menschen gesehen habe. Durch die Teilnahme am Glaubenskurs hoffte sie, dies auch für sich selber finden zu können.</p>
<p>Im Glaubenskurs von Sr. Marianne Waltert konnten zweifellos alle Teilnehmer wieder neu Heimat im Glauben und in der Kirche finden. Wie Generalvikar Dr. Josef Annen zum Abschluss seiner Predigt meinte, haben sie damit aber eine Aufgabe übernommen. Eine Aufgabe, die für alle Christen gilt: „Als Getaufte und Gefirmte, als aktive Glieder unserer Kirche sind wir von Christus gesandt, das Licht, das wir empfangen haben, nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern auf den Leuchter, damit es allen leuchten mag, die auf der Suche sind.“</p>
<p><a href="http://www.kloster-fahr.ch/Kloster/aktuell.html#Anchor-Ausstellun-14294">Mehr Infos hier</a></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://soulshappiness.ch/category/christliches-leben/'>Christliches leben</a>, <a href='http://soulshappiness.ch/category/evangelisierung/'>Evangelisierung</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soulshappiness.wordpress.com/2164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soulshappiness.wordpress.com/2164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soulshappiness.wordpress.com/2164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soulshappiness.wordpress.com/2164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soulshappiness.wordpress.com/2164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soulshappiness.wordpress.com/2164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soulshappiness.wordpress.com/2164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soulshappiness.wordpress.com/2164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soulshappiness.wordpress.com/2164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soulshappiness.wordpress.com/2164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soulshappiness.wordpress.com/2164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soulshappiness.wordpress.com/2164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soulshappiness.wordpress.com/2164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soulshappiness.wordpress.com/2164/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2164&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Hat sich Musik in den letzten 500 Jahren wirklich weiterentwickelt?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 20:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildibod</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Josquin Desprez (1450 &#8211; 1521 AD), Praeter rerum seriem Einsortiert unter:Musik, Video<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2160&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Josquin Desprez (1450 &#8211; 1521 AD), Praeter rerum seriem</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://soulshappiness.ch/2012/01/30/hat-sich-musik-in-den-letzten-500-jahren-wirklich-weiterentwickelt/"><img src="http://img.youtube.com/vi/YwN543_XLcQ/2.jpg" alt="" /></a></span>
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		<title>I&#8217;m back!</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 16:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildibod</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christliches leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Halleluja! Seit diesem Morgen sind meine Frau und ich (wieder) Glieder der Kirche. Nach einem wunderschönen, segensreichen Jahr im Konvertitenkurs &#8220;Glauben suchen &#8211; Heimat finden&#8221; hat sich meine Frau heute firmen lassen und ich wurde, nach meinem Kirchenaustritt 2003, wieder in die wahre Kirche Gottes aufgenommen. Einsortiert unter:Christliches leben<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2156&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Kloster Fahr" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c0/Kloster_Fahr_-_Unterengstringen_IMG_5913.JPG/400px-Kloster_Fahr_-_Unterengstringen_IMG_5913.JPG" alt="" width="280" height="210" /> Halleluja! Seit diesem Morgen sind meine Frau und ich (wieder) Glieder der Kirche. Nach einem wunderschönen, segensreichen Jahr im Konvertitenkurs &#8220;<a href="http://www.zh.kath.ch/seelsorge-soziales/spiritualitaet/Glauben-Heimat" target="_blank">Glauben suchen &#8211; Heimat finden</a>&#8221; hat sich meine Frau heute firmen lassen und ich wurde, nach meinem Kirchenaustritt 2003, wieder in die wahre Kirche Gottes aufgenommen.</p>
<p> <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://soulshappiness.ch/category/christliches-leben/'>Christliches leben</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soulshappiness.wordpress.com/2156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soulshappiness.wordpress.com/2156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soulshappiness.wordpress.com/2156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soulshappiness.wordpress.com/2156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soulshappiness.wordpress.com/2156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soulshappiness.wordpress.com/2156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soulshappiness.wordpress.com/2156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soulshappiness.wordpress.com/2156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soulshappiness.wordpress.com/2156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soulshappiness.wordpress.com/2156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soulshappiness.wordpress.com/2156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soulshappiness.wordpress.com/2156/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soulshappiness.wordpress.com/2156/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soulshappiness.wordpress.com/2156/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soulshappiness.ch&#038;blog=1863175&#038;post=2156&#038;subd=soulshappiness&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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