Ein Geschenk des Himmels
Dieses kleine Büchlein der FSSP ist wahrlich ein kleines Geschenk es Himmels und eine wunderschöne Einführung in den Advent und Weihnachten. Hier habe lade ich mal die PDF Version hoch. Der Leser sei darauf aufmerksam gemacht, dass man dieses Büchlein gegen eine Spende auch als Hardcopy bestellen kann (siehe Seite 48).
Gaudete in Domino semper!
Die Kirche unterbricht heute den Ernst der Adventszeit. Alles ist in der Liturgie auf den Ton der F r e u d e gestimmt. Statt der violetten Gewänder darf der Priester heute rosarote tragen, der Diakon die Dalmatik, der Subdiakon die Tunicella [1]. Die Orgel kann ihr frohes Lied erklingen lassen. Freude herrscht, weil der Heiland mit dem Reichtum seiner Erlösungsgnade nahe ist. Der Sonntag führt wegen des Anfangs des Introitus den Namen “Gaudete”.
So entnommen dem Schott-Messbuch.
Freitagabendsound
Quizfrage zum wirtschaftliche und politischen Untergang der EU
Vor etwas mehr als 1500 Jahren hat sich das Römische Reich als solches von der Bildfläche verabschiedet. Es ist aufgebrochen und hat kleineren Monarchien Platz gemacht: im Osten dem Oströmischen Reich (Byzanz), im Westen den Franken, Vandalen, Goten, Angeln, usw.
Während der Zeit vom 7. bis 9. Jahrhundert, die – da uns schriftliche Überlieferungen fehlen – im Westen gern als dunkle Jahrhunderte bezeichnet wird, hat der Glaube der Kirche die Zivilisation bewahrt und das Fundament für das mittelalterliche Europa geschaffen. Die Kirche hatte seit dem 4. Jahrhundert eine scheinbar sehr gute Struktur zur Armenversorgung geschaffen. Sie offerierte den Menschen sogar ein effizienteres Gerichtssystem als der römische Staat (Bischöfe sollten sich wie römische Richter kleiden, damit man sie auf den Strassen als solches erkennt. Daher die typische Bischofskleidung). Obwohl das Römische Reich in sich zusammenfiel blieb sein rechtliches Erbe doch erhalten. Im Westen geschah dies in der Form des 438 AD unter dem christlichen Kaiser Theodosius II. veröffentlichten Codex Theodosianus. Dieser hatte übrigens einen wirklich interessanten Aspekt: Er betonte sehr stark, dass der “gerechte” Preis (justum pretium) nichts anderes sei, als ein Preis der durch freiwilliges Verhandeln zwischen Käufer und Verkäufer zustande käme. Dieser Codex nahm somit die subjektive Werttheorie eines Diego de Covarrubias y Leyva oder Carl Mengers voraus. Ab dem 6. Jahrhundert übernahmen dann die überall gegründeten Klöster die Aufgaben der Bildung. Später wurde diese in den Städten durch Dom- und Kathedralschulen ersetzt.
Vatikan fordert globale Zentralbank!? – IV
Nach drei langen Posts (Teil I, II, III) komme ich im letzten Teil endlich zum eigentlichen Thema, den Zentralbanken. Im letzten Artikel habe ich vom heutigen Teilreserve-Bankwesen geschrieben. Mir ist hierbei wichtig, dass der Leser versteht, dass es sich hierbei nicht um eine Praktik irgendeiner bösen Investmentbank oder eines Hedgefunds dreht (diese beiden Institutionen sind nämlich nicht inflationär und vielmehr mit den alten Kreditbanken zu vergleichen). Nein, das inflationistische Teilreserve-Bankwesen ist die allgemein gültige Geschäftspraxis einer als “unschuldig” und konservativ angesehenen Raiffeisenbank, Kantonalbank, Volksbank oder Postbank, aber auch einer UBS, CS, Deutsche Bank, Commerzbank, etc.!
Ich hatte vor einigen Monaten einmal versucht unangekündigt eine grössere Menge Geld von meinem Konto abzuheben. Die gute Dame auf der anderen Tresenseite hat mir gesagt, dass dies zu meinem Schutz und zum Schutze der Bankfiliale nur mit vereinbartem Termin möglich wär. So die offizielle Aussage. Wenn man das System der Teilreserve versteht, erkennt man auch, dass eine beliebige Bank zu einem beliebigen Zeitpunkt niemals alles Geld, welches auf den Bankkonti ihrer Kunden ausgewiesen ist, physikalische vor Ort hat. Dass sie es auch sonst nirgends Besitzt. Diese Tatsache ermöglicht erst die Gefahr, vor welcher sich jede Bankfiliale fürchtet: dem Bank Run. Das Teilreserve-Bankwesen ist also intrinsisch instabil.
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Als Gott lief
Der Advent bezeichnet im Kirchlichen Festjahr die Vorbereitungszeit auf die Ankunft Christi. Die Gläubigen werden durch diese besondere Zeit ermahnt sich würdig auf den Jahrestag der Inkarnation ihres Herrn Jesus Christus vorzubereiten und umzukehren. Die vielleicht passendste Geschichte dazu in der Heiligen Schrift findet sich in Lukas 15,11-32 – Das Gleichnis vom verlorenen Sohn.
[...] Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Lukas 15,20
Diesen Vers hab ich gerade als Liedversion gefunden. *schnief*
Adventus Schmankerl und ein Frohes Neues Jahr
Ich weiss, mit den Neujahrswünschen bin ich etwas spät. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich das Wochenende und Sonntag offline war! Mich zog es die Tage ins schwäbische Bayern nach Hochaltingen zu marianischen Kurzexerzitien im Haus St. Ulrich.
Aus Dankbarkeit für diese segensreiche Zeit und weil es Advent ist:
Mit der FSSP ins heilige Land
Neues altes Benediktinerkloster in Norcia
Am 2. Dezember 2000 hat eine kleine Gruppe amerikanischer Mönche das monastische Leben im italienischen Norcia (Nursia), dem Geburtsort des heiligen Benedikt, wiederbelebt. 1810 wurden die letzten Benediktiner aus Norcia vertrieben. Nach nun fast 200 Jahren hat die göttliche Vorsehung sie wieder zurückgebracht.
Inspiriert durch die Regula Benedicto ging dieses kleine Grüppchen zurück zu den Wurzeln des lateinischen Mönchstums. Daraus folgend geschieht etwas aussergewöhnliches in Norcia. Junge Männer aus der ganzen Welt verlassen der Liebe Christi wegen ihre Heimat und ziehen in das neue Kloster.
Der Dokumentarfilm wurde im Sommer 2011 gedreht und lässt Dich am Leben der benediktinischen Mönche aus Norcia teilhaben.
Veröffentlichung ist Weihnachten 2011!
Vatikan fordert globale Zentralbank!? – III
Bisher sind wir einige Fälle von monetärem Ungleichgewicht durchgegangen und haben uns angeschaut, wie der Markt darauf jeweils reagiert (Teil 1, Teil 2). Nun kommen wir zum wichtigsten Einfluss auf die Nachfrage nach Geld: Die Erwartungen der Öffentlichkeit bezüglich der Preisbewegungen der absehbaren Zukunft.
Die Erwartungen enstehen nicht aus dem Blauen heraus, sondern nähren sich aus der erlebten Vergangenheit. Wenn Preise nun einige Dekaden mehr oder weniger stabil waren, ist es auch sehr wahrscheinlich, dass die Leute annehmen werden es werde so weitergehen. Die Nachfrage nach Geld wird folglich stabil bleiben. Wie im letzten Artikel erwähnt, sind Löhne und auch Preise im 19. Jahrhundert im allgemeinen gefallen. Die Menschen damals haben also gewusst, dass Produkte ein Jahr darauf etwas günstiger zu haben sein werden. Durch diese deflationären Erwartungen ist die Nachfrage nach Geld angestiegen. Die Nachfrage nach Geld wird dazu führen, dass Preise weiter fallen müssen. In gewisser Hinsicht geht der Markt schon von einem zukünftigen Preisfall aus und lässt ihn sofort und nicht erst später geschehen. Erwartungen beschleunigen also zukünftige Preisreaktionen.



